15. September 2020 | Artikel drucken | |

Diese Tipps schützen Sie vor einer Smartphone-Sicherheitslücke im Urlaub

1 Min. Lesezeit

Viele waren es bereits, einige werden es demächst tun: In den Urlaub fahren. Jedoch vergessen viele Anwender auch, dass Sie im Urlaub immer ein Smartphone mit sich führen. Das Sicherheitsrisiko nimmt im Urlaub zu. Sensible private und arbeitsbezogene Daten könnten verloren gehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hier finden Sie 4 Tipps, wie Sie Ihr Smartphone gut für die fremde Umgebung wappnen und Ihre Daten schützen.
  • Apps mit 2-Faktor-Authentifizierung bieten die große Sicherheit. Quelle: iStock / Igor Kutyaev

    Passwörter sicher halten

    Passwörter müssen in regelmäßigen Abstand aktualisiert werden, um vollständig sicher zu sein. Apps, die über keine Zwei-Faktor-Authentifizierung arbeiten und sensible Daten innehalten, sollten nicht benutzt werden.

    Eine Übersicht, welche Passwort-Manager für Smartphone als auch Desktop Ihre Passwörter sicherer werden lässt, lesen Sie in diesem Beitrag.

    Misstrauisch bleiben

    Phishing und Spam-Mails sind ein beliebtes Mittel, um an Daten auf dem Mobilfunkgerät zu kommen. Es wird oft unterschätzt, dass man auf dem Smartphone meistens schneller surft und einfacher Sachen anklickt. Die Wahrscheinlichkeit, auf einem Mobilgerät auf einen schädlichen Link zu klicken, ist beim Handy drei Mal so hoch. Auch ein Diebstahl kann fatale Folgen haben. Was getan werden muss, wenn das Firmenhandy gestohlen wird, lesen Sie hier. 

    Öffentliche WLAN-Netzwerke meiden

    Dem Datenvolumen zuliebe in öffentliche WLAN Netze einwählen kann oft ein Risiko sein. Cyberkriminelle nutzen öffentliche Netzwerke, um auf Daten der Mobile Devices zuzugreifen.

     

    Wichtig ist – Vorbereitung ist das beste Mittel. Es sind nur kleine Maßnahmen, die einen vor großem Stress bewahren – und das gerade dann, wenn Entspannung angesagt wäre.

     

    Key Facts

    Angriffsdauer: Im Durchschnitt bleiben Angreifer 204 Tage unentdeckt im Unternehmensnetzwerk.

    Mittelstand im Visier: 43 Prozent aller Cyberangriffe richten sich gegen kleine und mittlere Unternehmen.

    Häufige Fragen

    Was sollte man bei einem Ransomware-Angriff als Erstes tun?

    Sofort die betroffenen Systeme vom Netzwerk isolieren, den IT-Notfallplan aktivieren und das Incident-Response-Team einschalten. Auf keinen Fall vorschnell Lösegeld zahlen – laut BSI erhöht das die Wahrscheinlichkeit weiterer Angriffe.

    Schützt ein Backup zuverlässig vor Ransomware?

    Nur wenn die Backups offline oder in einem isolierten Netzwerk gespeichert sind. Moderne Ransomware sucht gezielt nach Backup-Systemen und verschlüsselt diese mit. Die 3-2-1-Regel (3 Kopien, 2 Medien, 1 extern) ist Mindeststandard.

    Sollte man Lösegeld zahlen?

    BSI und BKA raten klar davon ab. Zahlung finanziert kriminelle Strukturen und garantiert keine Entschlüsselung. Laut Cybereason wurden 77 Prozent der Zahler erneut angegriffen. Stattdessen: Anzeige erstatten und professionelle Incident Response beauftragen.

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    Quelle Titelbild: iStock / Tonktiti

    Klaus Hauptfleisch

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