5. März 2020 | Artikel drucken |

Qualifizierte Mitarbeiter: Ihre wichtigste Sicherheitsmaßnahme

Das Know-How der Mitarbeiter entscheidet über die Sicherheit eines Unternehmens. Denn wie eine Studie vom Digitalverband Bitkom ergab, sind qualifizierte IT-Sicherheitsspezialisten das A und O, wenn es um den Schutz vor Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage geht. So gaben 99 Prozent aller Befragten an, dass sie qualifizierte Mitarbeiter als geeignete Sicherheitsmaßnahme ansehen, 69 Prozent betitelten sie sogar als sehr geeignet.

Zu den Befragten zählten mehr als 1.000 Geschäftsführer und Sicherheitsverantwortliche von sämtlichen Branchen. In der Studie drehte es sich um Fragen wie: Welche Unternehmen sind von Spionage, Sabotage und Datendiebstahl betroffen? Wer sind die mutmaßlichen Täter? Und schützt sich die Wirtschaft heute schon ausreichend?

KI und Blockchain für den Schutz Ihres Unternehmens

Auch Mitarbeiterschulungen zu Sicherheitsthemen sehen 97 Prozent der Unternehmen als geeignete Maßnahme an, 76 Prozent sogar als sehr geeignet. Dieser Meinung ist auch Ralf Wintergerst, Bitkom-Präsidiumsmitglied: „Beim Thema IT-Sicherheit macht sich der Fachkräftemangel besonders stark bemerkbar. Umso wichtiger ist es, in Weiterbildung und Schulungen zu investieren. Wer hier spart, ist leichter verwundbar.“

Auch technologische Lösungen werden neben qualifiziertem Personal angeführt. So hält fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen für sehr geeignete Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere wenn es um das Erkennen von Auffälligkeiten geht. Den Ansatz von ‚Security by Design‘ in Bezug auf Geräte für das Internet der Dinge schätzen insgesamt 86 Prozent der Unternehmen als sinnvoll ein. Dies setzt voraus, dass schon bei der Entwicklung von Geräten auf Sicherheitsaspekte geachtet wird. Blockchain-Technologien werden in diesem Zusammenhang von 80 Prozent als zweckmäßig beim Schutz vor Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage angegeben.

Jährlich entsteht in der deutschen Wirtschaft alleine durch Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage ein Schaden von mehr als 100 Milliarden Euro. Umso notwendiger wird der Wirtschaftsschutz in der digitalen Welt.

 

Quelle Titelbild: iStock / http://www.fotogestoeber.de

Hier schreibt Ben Hutchison-Bird für Sie

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