9. August 2019 | Artikel drucken |

Bestehender Fachkräftemangel in der IT-Sicherheit

Fachkräfte in der IT-Sicherheit fehlen bei mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen. Wie eine Studie von Trend Micro ergeben hat, holt sich die Mehrheit der Unternehmen Hilfe, um gegen den anhaltenden Fachkräftemangel in der IT-Sicherheit vorzugehen. Doch der Fachkräftemangel steigt weiter an.

Viele Unternehmen aller Größen müssen sich derselben Herausforderung stellen: Ihre IT-Sicherheitsteams sind unterbesetzt und überlastet. Die steigende Anzahl an Sicherheitsvorfällen, die Herausforderung diese zu priorisieren und der Mangel an Fachkräften kann die Mitarbeiter überfordern und damit das Risiko nur weiter erhöhen. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) erhoffen sich einige deutsche Firmen anfallende Cybersicherheits-Aufgaben automatisieren und damit die Folgen des Fachkräftemangels abschwächen zu können.


„Um ein Unternehmen vor Cyberangriffen zu schützen, muss eine Vielzahl von Aufgaben gleichzeitig erfüllt werden. IT- und Security-Teams müssen nicht nur ständig wachsam und dazu bereit sein, das Unternehmen zu verteidigen. Vielmehr müssen sie auch das Risiko von Cyberbedrohungen gegenüber der Geschäftsleitung glaubhaft kommunizieren, um die benötigten Budgets zu erhalten. Zudem haben sie oftmals die Aufgabe, die passenden Mitarbeiter mit den richtigen Fähigkeiten zu finden und anzustellen. Die Rolle eines CISOs ist so komplex wie noch nie und die Nachfrage nach automatisierten und gehosteten Lösungen war nie größer.“, erklärt Richard Werner, Business Consultant bei Trend Micro.


Der Fachkräftemangel steigt stetig an

Der Security-Fachkräftemangel ist ein beständiges Problem, das regelmäßig dazu führt, dass Sicherheitstechnologie nicht effektiv ausgeführt wird. Die Analysten erwarten, dass die Anzahl unbesetzter Stellen in der IT-Sicherheit weltweit bis Ende 2020 auf 1,5 Millionen steigen wird.  Die meisten Unternehmen haben dabei Schwierigkeiten, ihre offenen Stellen zu besetzen oder Fachkräfte im Unternehmen zu halten. Deshalb würden zunehmend MDR-Dienste (Managed Detection and Response) genutzt, um diese Lücken zu füllen.

Trend Micro hilft bei der Lösung dieses Problems, indem das Unternehmen sowohl die benötigte Technologie (MDR- und EDR-Lösungen) als auch personelle Ressourcen bereitstellt.

 

Quelle Titelbild: iStock / BraunS

Hier schreibt Gianna für Sie

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