24. September 2020 | Artikel drucken | |

Multi-Faktor-Authentifizierung: Immer beliebter für Remote-Mitarbeiter

Die zeitwidrige Multi-Faktor-Authentifizierung könnte durch biometrische Identifikationsfaktoren wie Fingerabdruck oder Gesichtsscan abgelöst werden. Das zeigt die Umfrage von Centrify.

Durch die Corona-Krise sehen sich viele Unternehmen gezwungen, Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und Virtual Private Network (VPN) einzusetzen. 70 Prozent der Unternehmen tun dies, um die Sicherheitsrisiken bei Remote Work zu umgehen. Das zeigt die aktuelle Umfrage von Centrify, einem Anbieter für identitätszentrierte Lösungen.

Negative Auswirkungen durch Zeitaufwand?

43 Prozent der befragten Entscheidungsträger glauben, dass die erhöhten Cyber-Sicherheitsprotokolle negative Auswirkungen auf die Remote-Mitarbeiter haben werden. Sie gehen dabei von geringerer Produktivität und Agilität aus. Fast die Hälfte (49 Prozent) der Befragten ziehen es vor, zusätzliche Authentifizierungsschritte für Anwendungen und Daten am Arbeitsplatz abzuschaffen, da Sie das Verfahren unnötig verlängern.

Produktivitätssteigerung durch biometrische Alternativen

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Die zeitaufwendige Zwei-Faktor-Authentifizierungsmethode könnte laut den Befragten bald Geschichte sein. Quelle: iStock / BestForBest

60 Prozent der Entscheidungsträger sehen biometische Identifikationsfaktoren, wie Fingerabdrücke, Retinascan oder Gesichtserkennung, als mögliche Alternative zu den zeitintensiven Multi-Faktor-Authentifizierungen. Diese Alternativen werden zudem von der FIDO2-Spezifikation für die kennwortlose Authentifizierung unterstützt. Demnach könnte in den nächsten Jahren das lästige Prozedere vorbei sein. 66 Prozent stimmen außerdem zu, dass sich ihre Mitarbeiter bei der Finger- Gesichtserkennungs-Authentifizierung sicherer fühlen als bei der Eingabe eines herkömmlichen Passworts.

 

„Jedes Unternehmen möchte die Produktivität der Remote-Mitarbeiter sicherstellen, doch dies darf nicht auf Kosten der notwendigen Sicherheit gehen. Besonders wichtig ist dies für den privilegierten Zugang von IT-Administratoren“, sagt Martin Kueldik, Regional Sales Director beim Studienherausgeber Centrify sehr treffend. „Die zusätzlichen wenigen Sekunden, die Benutzer benötigen, um ihre Identität ordnungsgemäß zu authentifizieren, lohnen sich. Wie unsere Umfragedaten zeigen, befassen sich viele Organisationen mit moderneren Authentifizierungsfaktoren wie der Biometrie, die sowohl die Sicherheit als auch Produktivität erhöhen können.“

Quelle Titelbild: iStock / metamorworks

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