15. Januar 2020 | Artikel drucken | |

Vorsicht: diese Bereiche sind häufig von Cyberkriminalität betroffen

Das Internet bietet den Menschen zahlreiche Möglichkeiten. Doch dies bringt auch diverse Risiken mit sich. So fällt mehr als jeder zweite Internetnutzer (55 Prozent) der Cyberkriminalität zum Opfer. Dies ergab eine repräsentative Umfrage von 1.004 Internetnutzern, welche von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt wurde. Die Anzahl krimineller Vorfälle ist sogar um fünf Prozent im Vergleich zum Jahr 2018 angestiegen! Dabei setzt ein ausreichender Schutz nicht zwingend einen hohen Aufwand voraus. Erfahren Sie, welche Bereiche besonders vor Angriffen geschützt werden sollten und wie sie in Zukunft sicher surfen können.

Bei den am häufigsten auftretenden Angriffen handelt es sich um Schadprogramme auf dem Smartphone oder dem Computer. Ganze 46 Prozent waren bereits davon betroffen. Hinzu kommt, dass von jedem vierten Internetnutzer (26 Prozent) unerlaubt persönliche Daten an Dritte weitergeleitet wurden. Als weitere Vorfälle wurden unter anderem auch Betrug bei Einkäufen oder Verkaufsgeschäften (19 Prozent) oder auch beim Online Banking (12 Prozent) genannt. Als Grund für die steigenden Vorfälle sieht Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung, die steigende Anzahl an Internetnutzern und Online-Diensten an. Diese vergrößern logischerweise die Angriffsfläche für Hacker enorm.

Auch Vorfälle wie Beleidigungen oder Erpressung sind leider keine Seltenheit mehr im Netz. Jeder Elfte (9 Prozent) gab an, dass er im Internet verbal massiv angegriffen oder beleidigt wurde. Auch über sexuelle Belästigung (9 Prozent) oder die Bemächtigung der eigenen digitalen Identität (5 Prozent) wurde geklagt. Der Verlust der eigenen digitalen Identität erlaubt es Hackern unter anderem, unerwünschte E-Mails unter dem eigenen Namen zu versenden.

Darauf sollten Sie beim Surfen achten

Ein wichtiger Punkt in Sachen Schutz stellen regelmäßige Software-Updates und Virenscans an Ihrem Smartphone oder Computer dar. Da in diesem Zusammenhang auch eine Vielzahl an Schutzprogrammen auf dem Markt angeboten werden, lässt sich schon durch nur wenig Aufwand ein guter Schutz gewährleisten.

 

Quelle Titelbild: iStock / GreyParrot

Hier schreibt Ben Hutchison-Bird für Sie

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