26. Dezember 2019 | Artikel drucken | |

Neuer Schutz für die Smart Factory

Im Zuge der digitalen Transformation investieren immer mehr Fertigungsunternehmen in neue Industrial-Internet-of-Things (IIoT)-Systeme. Damit geht laut Gartner automatisch ein erhöhtes Risiko für Cyberattacken einher. Im Zuge dessen stellt Sicherheitsdienstleister Trend Micro seine neuen Sicherheitslösungen für die Smart Factory vor. 

Im Jahr 2021 sollen rund 49 Milliarden IoT-Geräte mit dem Internet verbunden sein – in den Folgejahren soll diese Zahl noch weiter steigen, prognostiziert Gartner. Von diesen IoT-Geräten würde ein begrenzter Prozentsatz Industrial-IoT-Geräte sein, die Prozesse steuern und überwachen. Dennoch würde die bloße Anzahl und Verbreitung dieser Geräte zu einem erhöhten Risiko für Cyberangriffe und Sicherheitsvorfälle auf Fertigungsunternehmen führen. 

Dies liege vor allem daran, dass herkömmliche Sicherheitslösungen nicht für die Absicherung solcher industriellen Systeme konzipiert und angepasst wurden. Von 2017 auf 2018 sei die Anzahl der gemeldeten Schwachstellen in industriellen Steuerungssystemen über 224 Prozent angestiegen. 

Lösungsportfolio für IIoT 

Einige Sicherheitsunternehmen haben dieses Risiko bereits erkannt und sich an die Entwicklung angepasster Sicherheitssysteme heran gemacht. Darunter das japanische Unternehmen Trend Micro, dass letzte Woche im Joint Venture mit Moxa seine umfassenden Lösungen für die Smart Factory vorgestellt hat. 

„Wir wissen, dass Sicherheitslösungen anders aufgebaut sein müssen, um in diesem Umfeld effektiv zu arbeiten,” berichtet Security Experte Udo Schneider. “Im Wettlauf um den Ausbau vernetzter industrieller Umgebungen werden Sicherheitslücken geschaffen, die weder IT- noch OT-Teams managen können.” 

Basierend auf der 30-jährigen globalen Bedrohungsanalyse des Unternehmens sollen die neuen Sicherheitslösungen verbesserte Transparenz und Schutz für industrielle Steuerungssysteme (ICS) ermöglichen. Somit würde das Risiko von Cyberangriffen für alle Schichten der Industrie 4.0 verringert werden. 

Zwei neue Systeme: EdgeFire & EdgeIPS 

Zwei neue Lösungen wurden vom Joint Venture TXOne entwickelt. Die Industrial Firewall EdgeFire sowie das Intrusion-Prevention-System (IPS) EdgeIPSMithilfe einer neuen Security-Management-Konsole können IT-Verantwortliche außerdem installierte OT-Geräte überwachen und den Ursprung von Angriffen identifizieren. 

Um nachhaltig Angriffe auf Smart Factories zu erkennen und zu verhindern, habe Trend Micro außerdem bestehende Produkte wie Safe Lock und Portable Security 3 verbessert, um Malware-Infektionen vorzubeugen. 

 

Quelle Titelbild: iStock /  fotografixx 

Hier schreibt Ben Hutchison-Bird für Sie

Mehr Artikel vom Autor