Der Mittelstand verabschiedet sich vom analogen Büro
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Immer mehr Unternehmen wagen den Schritt vom analogen ins digitale Büro. Die repräsentative Studie „Digital Office im Mittelstand 2019“ von Bitkom Research ergab zudem, dass fast jedes vierte Unternehmen mit 20 bis 499 (23 Prozent) Mitarbeitern auf eine digitale Datenverwaltung umsteigen möchte. Das Zeitalter des digitalen Büros ist offiziell angebrochen!
Das Wichtigste in Kürze
- Die repräsentative Studie „Digital Office im Mittelstand 2019“ von Bitkom Research ergab zudem, dass fast jedes vierte Unternehmen mit 20 bis 499 (23 Prozent) Mitarbeitern auf eine digitale Datenve…
- Die Studie wurde im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt und beinhaltete 703 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern und 613 Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern.
- Zudem geben 7 Prozent an, Ersatz- oder Erweiterungsbeschaffungen für sogenannte Enterprise-Content-Management-Systeme (ECM) tätigen zu wollen.
- Im Jahr 2017 waren es nur 18 Prozent der Firmen, die ins digitale Büro investieren wollten.
Die Studie wurde im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt und beinhaltete 703 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern und 613 Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern. Im Jahr 2017 waren es nur 18 Prozent der Firmen, die ins digitale Büro investieren wollten. Somit ist die Zahl innerhalb von zwei Jahren um 5 Prozent gestiegen. Zudem geben 7 Prozent an, Ersatz- oder Erweiterungsbeschaffungen für sogenannte Enterprise-Content-Management-Systeme (ECM) tätigen zu wollen. Dies ist ein wichtiger Schritt! Denn wie Nils Britze, Bitkom-Experte für digitale Geschäftsprozesse, betont: „Die Digitalisierung von Büro- und Verwaltungsprozessen ist die notwendige Voraussetzung, um die digitale Transformation zu bewältigen und neue Geschäftsmodelle zu erschließen“.
Warum in ein digitales Büro investieren?
Die Gründe für die Investition liegen klar auf der Hand: Neben Effizienzsteigerung, schnellerem Zugriff auf Informationen und Aufwand- und Kostensenkung, sehen die Befragten zudem eine bessere Sicherheit vor Daten- und Informationsverlust als wesentliche Vorteile. Außerdem betiteln sie die bessere Einhaltung von Gesetzen und Richtlinien als weiteren Vorrang der digitalen Dokumentenverwaltung.
Doch die Entscheidung, das analoge Büro hinter sich zu lassen, ist ganz und allein die Entscheidung der Geschäftsführung! Bei neun von zehn Unternehmen liegt der Entschluss bei der Geschäftsführung. Bei 49 Prozent der Firmen hat jedoch die IT-Abteilung auch ein Mitspracherecht. Mitarbeiter mit Fachkompetenz in der Digital-Office-Strategie sollten zudem auch in die Entscheidung mit einbezogen werden. Doch letztendlich sollten sich alle Ebenen dafür einsetzen, dass die Prozesse im Unternehmen verbessert werden.
Key Facts
Schadensvolumen: Cyberkriminalität verursacht weltweit jährlich Schäden von über 8 Billionen Euro.
Fachkräftemangel: Weltweit fehlen über 3,5 Millionen Cybersecurity-Fachkräfte.
Häufige Fragen
Was sind die häufigsten Cyberbedrohungen für Unternehmen?
Laut BSI-Lagebericht sind Ransomware, Phishing, DDoS-Angriffe und Supply-Chain-Kompromittierungen die häufigsten Bedrohungen. Für deutsche Unternehmen kommen regulatorische Risiken (DSGVO, NIS2) hinzu.
Wie viel sollte ein Unternehmen in Cybersicherheit investieren?
Branchenexperten empfehlen 10 bis 15 Prozent des IT-Budgets für Cybersicherheit. Deutsche Unternehmen liegen laut Bitkom im Durchschnitt bei 14 Prozent. Entscheidend ist nicht nur die Höhe, sondern die strategische Verteilung auf Prävention, Erkennung und Reaktion.
Braucht jedes Unternehmen einen CISO?
Nicht jedes Unternehmen braucht einen Vollzeit-CISO, aber jedes braucht eine klare Verantwortlichkeit für IT-Sicherheit auf Geschäftsführungsebene. KMU können auf einen externen CISO (Virtual CISO) zurückgreifen. Mit NIS2 wird die Management-Verantwortung gesetzlich verankert.
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Quelle Titelbild: Pixabay / MichaelGaida