26. Juni 2019 | Artikel drucken |

Bundesamt warnt vor mangelnder IT-Security in Deutschland

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) untersucht im Rahmen einer Studie die Auswirkungen von IT-Sicherheitsvorfällen in Deutschland. Insbesondere der Bereich der Kritischen Infrastrukturen (KRITIS) steht dabei im Mittelpunkt.

Das BSI ruft Unternehmen aus Deutschland, die sich in den KRITIS-Sektoren Energieversorgung, Informationstechnik und Telekommunikation, Transport und Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung, Finanz- und Versicherungswesen zuordnen, dazu auf, an der Studie teilzunehmen. Unternehmen, die nicht den Regelungen des IT-Sicherheitsgesetzes unterliegen, sind vom BSI ebenfalls dazu aufgerufen, an der Studie teilzunehmen.

BSI ermittelt den Status quo

Hierzu erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm: „Aktuelle IT-Sicherheitsvorfälle und Cyber-Angriffe mit Ransomware wie „WannaCry“ haben gezeigt, wie verwundbar unsere digitalisierte Gesellschaft ist und welches Schadenspotenzial für die Wirtschaft bei mangelnder Absicherung droht: Datenverlust, Ausfall von Systemen und Diensten oder Mehraufwände für die Wiederherstellung können für die Betroffenen ein existenzielles Ausmaß erreichen. Mit der Studie gewinnen wir als nationale Cyber-Sicherheitsbehörde aktuelle, unabhängige Zahlen, Daten und Fakten, auf deren Basis wir unser Lagebild und unsere Empfehlungen für die Wirtschaft anreichern und aktualisieren können.“

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