5. Februar 2019 | Artikel drucken | |

Jeder 2. Nutzer von Cyberkriminalität betroffen: 5 Tipps, wie Sie sich dagegen schützen können

Wenn Sie in den vergangenen Monaten Erfahrungen mit Cyberkriminalität gemacht haben, so sind Sie leider kein Einzelfall. Datendiebstahl, Identitätsklau, Beleidigung oder Betrug: Jeder zweite Internetnutzer war im vergangenen Jahr Opfer von Cyberkriminalität. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie sich dagegen schützen können.

Kriminelle finden zunehmend Opfer im Internet. In einer aktuellen Bitkom Studie wurde festgestellt, dass:

• 50 Prozent Opfer von Cyberkriminalität wurde

• davon klagen 23 Prozent über illegale Datennutzung 

• und jeder Zehnte wurde online angegriffen oder beleidigt

„Das Internet ist hochattraktiv für Kriminelle. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lassen sich andere Nutzer zum eigenen Vorteil schädigen“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Quelle: Bitkom

5 Tipps, wie Sie sich in Zukunft schützen können

  1. Updates machen – Ein aktueller Virenscanner ist ein Muss, andernfalls kann es gefährlich werden. Halten Sie die Virensoftware daher immer aktuell und nehmen Sie die Hinweise Ihrer Viren-Software ernst.
  2. Phishing vorbeugen – Banken und andere Unternehmen bitten ihre Kunden nie per E-Mail, vertrauliche Daten im Netz einzugeben. Also bitte reagieren Sie nicht mit Ihren persönlichen Daten auf dubiosen Links in Ihren Emails. Hierbei handelt es sich nämlich um sogenannte Phishing-Emails.
  3. Komplexe Passwörter nutzen – Je komplexer das Passwort, desto höher der Schutz. Verwenden Sie schwierige und komplexe Passwörter und bauen Sie sich dann Eselsbrücken, um sie sich merken zu können. Auch das regelmäßige Tauschen von Passwörtern ist sehr wichtig. Machen Sie es den Cyberkriminellen so schwer wie möglich.
  4. Passwort-Manager als Kennwort-Tresor – Passwort-Manager speichern alle genutzten Kennwörter in einer verschlüsselten Datei. Sie müssen sich nur noch ein Passwort merken, das Master-Passwort. Einmal eingegeben, erlangt man Zugang zu allen gespeicherten Kennwörtern.
  5. Mehr-Faktor-Authentifizierungen – Der Nutzer muss dann mehr als eine Sicherheitsabfrage beantworten, um auf einen Account zuzugreifen.

 

Quelle Titelbild: iStock/welcomia-1

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