21. Januar 2019 | Artikel drucken | |

Das sollte die Regierung tun, um für mehr Cybersicherheit zu sorgen!

Trotz steigender IT-Sicherheit geht die Angst vor Cyberattacken nicht zurück – im Gegenteil: Die Furcht vor Angriffen steigt. Erfahren Sie hier, was die Regierung unternehmen sollte, um für mehr Cybersicherheit zu sorgen.

 

Allein in den letzten 12 Monaten wurde die Bundesregierung Opfer von 40.000 Angriffen. Diese Tatsache und das Thema bezüglich des Daten-Diebstahls bei zahlreichen Politikern, Prominenten und Journalisten, hat die Datenschutz- und Cybersicherheits-Thematik wieder in den Mittelpunkt gerückt. Eine Statista-Umfrage aus dem  Jahr 2018 zeigt, welche Maßnahmen  für mehr Cybersicherheit auf Seite der Regierung, die Deutschen befürworten. Fast 50% der Befragten wünscht, dass die Regierung Website-Betreiber stärker zur Verantwortung zieht. Fast genauso viele wünschen sich, dass den zuständigen Behörden mehr Geld für Cybersecurity zur Verfügung gestellt wird. Rund 37 % ist dafür, dass die Regierung bei Cyberangriffen Gegenschläge, sogenannte „Hack Backs“ durchführen darf.

 

 

Übersicht der Maßnahmen, die gewünscht sind. Quelle: statista 2018

 

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Quelle Titelbild: pexels / Ingo Joseph

Fakt: Die durchschnittlichen Kosten eines Datenverlusts lagen 2025 laut IBM bei 4,88 Millionen Dollar.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Statista-Umfrage aus dem Jahr 2018 zeigt, welche Maßnahmen für mehr Cybersicherheit auf Seite der Regierung, die Deutschen befürworten.
  • Fast 50% der Befragten wünscht, dass die Regierung Website-Betreiber stärker zur Verantwortung zieht.
  • Rund 37 % ist dafür, dass die Regierung bei Cyberangriffen Gegenschläge, sogenannte „Hack Backs“ durchführen darf.
  • Übersicht der Maßnahmen, die gewünscht sind.

Key Facts

Betroffenenrechte: Die Zahl der Auskunftsanfragen nach Art. 15 DSGVO stieg seit 2018 um über 400 Prozent.

Meldepflicht: Datenpannen müssen innerhalb von 72 Stunden an die Aufsichtsbehörde gemeldet werden.

Häufige Fragen

Was sind die häufigsten Cyberbedrohungen für Unternehmen?

Laut BSI-Lagebericht sind Ransomware, Phishing, DDoS-Angriffe und Supply-Chain-Kompromittierungen die häufigsten Bedrohungen. Für deutsche Unternehmen kommen regulatorische Risiken (DSGVO, NIS2) hinzu.

Wie viel sollte ein Unternehmen in Cybersicherheit investieren?

Branchenexperten empfehlen 10 bis 15 Prozent des IT-Budgets für Cybersicherheit. Deutsche Unternehmen liegen laut Bitkom im Durchschnitt bei 14 Prozent. Entscheidend ist nicht nur die Höhe, sondern die strategische Verteilung auf Prävention, Erkennung und Reaktion.

Braucht jedes Unternehmen einen CISO?

Nicht jedes Unternehmen braucht einen Vollzeit-CISO, aber jedes braucht eine klare Verantwortlichkeit für IT-Sicherheit auf Geschäftsführungsebene. KMU können auf einen externen CISO (Virtual CISO) zurückgreifen. Mit NIS2 wird die Management-Verantwortung gesetzlich verankert.

Klaus Hauptfleisch

Hier schreibt Klaus Hauptfleisch für Sie

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